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  • Ziegel

    der Dachziegel stellt das edelste Produkt der Grobkeramikindustrie dar. Die Anforderungen an ihn sind wesentlich größer als an seinen Verwandten, den Mauerziegel. Letzterer wird zumeist verputzt und dadurch geschützt, während Dachziegel sämtlichen Witterungseinflüssen jahrzehnte-, oft jahrhundertelang ausgesetzt sind. Daher können nur beste Rohstoffe verwendet werden!

  • Zeltdach

    hier ist die Symmetrie nach allen Seiten das beherrschende Element: klare Formen und Linien, die am Firstpunkt enden.

  • Walmdach

    es unterstreicht die Schutzfunktion des Daches und gibt dem Haus ein repräsentatives Aussehen. Als besonderer Akzent werden gern Gaupen angebracht, die gleichzeitig den Wohnwert erhöhen.

  • Verschiebedachziegel

    (Schiebeziegel)
    neue Generation von Dachziegeln, die speziell für die Dacherneuerung bei Dachsanierungen entwickelt wurde, um eine Anpassung an vorgegebene Lattenabstände und Sparrenlängen zu ermöglichen. UNIVERSO L43 lassen sich um ca. 2,3 cm, MONDO L42 um ca. 2,5 cm und EURO 2000 L26 um ca. 4,5 cm in der Länge schieben.

  • Unterspannbahn

    diffusionsoffene Unterdeckbahn (atmungsaktive Propylenfolie) für die Regensicherheit der Steildacheindeckung.

  • Umweltschäden

    Tondachziegel sind resistent gegen normale Beanspruchung. Umweltschäden, die nicht witterungsbedingt sind, fallen nicht unter die Garantieersatzleistung. Dazu gehören chemische, physikalische und andere Schäden, die von nicht fachgerechtem Dachaufbau herrühren.

  • Trockenverlegung

    von Firsten und Graten, die moderne Abdeckung dort zusammenlaufender Dachflächen mittels Universal-Lattenhaltern, Alu-Trockenfirstband, Blei-Trockengratband, Alu-Firstziegelklammern, -Schraubnägeln, etc. garantiert jahrzehntelange Wartungsfreiheit, keine Spannungsrisse, kein Nachmörteln, kein Verschmutzen der Dachflächen, Dachrinnen, etc. Im Gegensatz dazu Naßverlegung mit Dachdecker-Fertigmörtel.

  • Traufziegel

    (Traufenziegel, Traufabschlußziegel, Traufdachziegel)
    ein Kantenziegel für die unterste, an der Trauf liegende Ziegelreihe.

  • Toleranz

    die beim Trocknen und Brennen übliche Schwindung der Dachziegel kann sich wegen dem natürlichen Unterschied im Rohstoffvorkommen verändern. Begrenzte Maßdifferenzen sind deshalb unvermeidbar und nach DIN EN 1304 zulässig. Die fachgerechte Einlattung soll deshalb erst nach Anlieferung der Dachziegel und Feststellung der mittleren Decklänge und -breite nach DIN EN 1304 erfolgen.

  • Strangdachziegel

    Dachziegel, die nach dem Extrusions- oder Strangformverfahren als Strangziegel ausgeformt werden, im Gegensatz zu den Preßdachziegeln.

  • Satteldach

    das am weitesten verbreitete geneigte Dach. Eine zeitlose Dachform, die sich sowohl architektonisch wie auch konstruktiv bewährt hat. Architektonisch gut gestaltete Satteldächer mit zwei unterschiedlichen Dachneigungen stellen eine interessante Alternative dar.

  • Rautenfalzziegel

    der erste eigentliche Falzziegel, der von den Gebrüdern Gilardoni 1841 entwickelt wurde. Er trägt im Mittelfeld eine längliche Raute als Verzierung, eingeschränkt auch als Schneestop dienlich.

  • Preßdachziegel

    Dachziegel, die durch Nachpressen vorgeformter Batzen oder Kuchen zwischen zwei Formen, die das Negativ der gewünschten Form darstellen, hergestellt werden. Zu den Preßdachziegel gehören alle mit Kopf- und Seitenfalz versehene Dachziegel. Flachdachpfannen, UNIVERSO L43, Falzziegel, MONDO L42, EURO 2000 L26, Karthago-Ziegel, Mönch +Nonnen werden auf Revolver-, Dreh- und Schwenktischpressen aus einzelnen Lehmkuchen geformt.

  • Pultdach

    ist eine auf Funktion ausgerichtete Dachform. Die Dachform liegt meist zur Wetterseite, um Wind, Regen und Schnee abzuschirmen. An der Sonnenseite läßt es dem Haus Raum für große Fenster, Licht und Wärme.

  • Pfannenziegel

    Pfannen, volkstümlich Rinnenziegel, ein Hohlziegel mit einer flachen, pfannenähnlichen Vertiefung oder Mulde.

  • Ortgangbrett

    keramische Abschlußplatte, die vorweg aneinandergestoßen auf die Ortgangleiste genagelt wird.

  • Ortgangziegel

    ein Kantenziegel mit angepreßtem, senkrechtem Seitenlappen zur Eindeckung der Giebelkanten rechtwinkliger Dachflächen.

  • Muldenschiebeziegel

    (Muldenverschiebeziegel)
    ein als Verschiebeziegel ausgebildeter Doppelfalzziegel.

  • Muldenfalzziegel

    (Muldenziegel)
    ein Falzziegel mit zwei Mulden zum Wasserablauf, der fortlaufend oder im Verband gedeckt wird.

  • Mönch & Nonne

    zu den Schalenziegeln zählende Hohlziegel, bestehend aus dem Mönchziegel und dem Nonnenziegel. Eine der ältesten Dachziegelformen, deren Ursprung im Mittelmeerraum liegt und auf die römische und griechische Kulturzeit zurückreicht.

  • Mansarddach

    es sichert die größtmögliche Ausnutzung der Wohnfläche. Durch diese Dachform werden die Schrägen wesentlich kürzer, die Abseiten als Stellflächen optimal nutzbar.

  • Lüftung

    nach den Fachregeln müssen Ziegeldächer ausreichend be- und entlüftet werden, unterschiedlich je nach Dachgröße, -form, -lage, -neigung, -ausbau sowie Sparrenlänge.

  • Leistungsverzeichnis (LV)

    Fragen Sie nach unserer Präsentations CD.

  • Lattung

    ist nach den Vorschriften des Dachdecker- bzw. Zimmererhandwerks vorzunehmen. In Zweifelsfällen Werksauskunft einholen. Lattenquerschnitt mindestens 3 x 5 cm.

  • Krempziegel

    (Krampziegel, Dachpfanne)
    ein flacher Dachziegel, dessen Grundform eine Platte ist, welche rechts einen aufgebogenen Wulst und links einen konisch verlaufenden Deckwulst, die sog. Krempe, aufweist.

  • Konterlattung

    wird über der Unterkonstruktion zur Hinterlüftung der Dachziegel auf Sparren bzw. Schalung aufgenagelt. Auf dieser erst werden die Dachlatten befestigt. Nur durch Konterlatten kann ausreichend strömungstechnisch wirksamer Raum für die Luftführung zwischen Dachziegeln und Unterkonstruktion geschaffen werden. Ausreichenden Lüftungsquerschnitt bis 10 m Sparrenlänge bieten Latten mit 3 x 5 cm, darüber mit 5 x 5 cm bzw. 4 x 6 cm.

  • Klima

    das für Tondachziegel verwendete Rohmaterial bewährt sich seit dem 19. Jahrhundert in allen Klimazonen Deutschlands, des europäischen Auslands sowie in Übersee.

  • Kehlen

    entstehen beim Aufeinandertreffen richtungsabweichender Dachflächen.

  • Jungmeier Werksnorm

    die nach DIN EN 1304 zulässigen Toleranzen bezüglich Maßhaltigkeit werden durch die Jungmeier-interne Qualitätsnorm nach Möglichkeit nochmals halbiert, d.h. bei Jungmeier wird eine noch strengere Qualitätsnorm als vorgeschrieben praktiziert.

  • Jungmeier

    seit 1820 bekannter Qualitätsbegriff mit großer Tradition bei Fachleuten: Architekten, Baustoffgroßhändler, Verleger und Bauherren.

  • Inschriftenziegel

    besondere Gruppe der Feierabendziegel, die mit einem Spruch versehen sind.

  • Herzziegel

    (Herzfalzziegel)
    Ein Falzziegel, der zu den ältesten Maschinenziegeln zählt und dessen Produktion sich seit den 50er Jahren des 19. Jht. vom Elsaß aus über ganz Europa ausbreitete. Die doppelherzförmige Erhebung in der Mitte des Dachziegels, die sich am Fuß zur Hälfte wiederholt, gab diesem Dachziegel den Namen. Herzziegel werden heute vor allem noch in der Schweiz hergestellt und verwendet.

  • Handstrichdachziegel

    Sammelbezeichnung für alle Dachziegel, i.d.R. Pfannenziegel, Biberziegel, Krempziegel, First- und Gratziegel, die im sog. Handstrich, durch Formen (Streichen) von Hand hergestellt werden. Der Handstrich, auch Ziegelstreichen genannt, ist das älteste Formgebungsverfahren und war bis zur Einführung der Schneckenpresse um 1860 auch das einzige; heute noch in vielen Entwicklungsländern üblich.

  • Handelsklassen

    nach DIN EN 1304 gibt es nur 1. und 2. Klasse.

  • Glasur

    Glasartiger, dem keramischen Scherben angepaßter Überzug für Dachziegel. Die Glasurschicht, ca. 0,15 – 0,4 mm dick, dient der Abdichtung und der Oberflächenveredelung des Dachziegels, um ihr Härte, Glätte und Farbe zu geben.

  • Garantie

    für Dachziegel bei Ausstellen eines Garantiescheins 5 Jahre.

  • Frostbeständigkeit

    gewährleisten unsere Dachziegel nach DIN EN 1304 bzw. DIN 52 253.

  • Flachdachziegel

    Flachdachpfanne, speziell für flachgeneigte Dächer, mit Dachneigungen zwischen 15° und 25°, entwickelter Dachziegel. Die Flachdachpfanne Z15a, die Ludowici 1930 auf den Markt brachte, gilt als „Mutter“ aller Flachdachpfannen.

  • Firstabschlußziegel

    (Anfängerfirstziegel)
    Bezeichnung für die Dachziegel, die am Giebel den vorderen und hinteren Abschluß eines Firstes bilden.

  • Firstziegel = Gratziegel

    zur sicheren Abdeckung von Firsten und Graten, Trocken- oder Mörtelverlegung möglich.

  • Feuerbeständigkeit

    ist bei unseren Tondachziegeln nach DIN 4102 gewährleistet, Klassifizierung als Hartbedachung, daher nicht brennbar, kein Explodieren im Brandfall, kein Feuerübergriff möglich.

  • Feierabendziegel

    (Feiertagsziegel)
    Sammelbezeichnung für handgefertigte, gestaltete Dachziegel, die der Ziegler früher nach getaner Tagesarbeit, also nach Feierabend, fertigte. Der Brauch, Ziegel zu verzieren hat historische Vorbilder. Schon die Römer, sie brachten die Kunst des Ziegelbrennens nach Deutschland, versahen ihre Dachziegel mit Symbolen zur Abwehr böser Geister oder zur Versöhnung guter Geister.

  • Falzziegel

    (Falzdachziegel, Dachfalzziegel)
    allg. Bezeichnung für Dachziegel, die eine Verfalzung aufweisen und entweder nur an den Seiten oder an den Seiten und Kopfenden mit einfachen oder mehrfachen Falzen ineinandergreifen. Der wichtigste Teil der Verfalzungstechnik stellt das Vierziegeleck dar, der Punkt, wo vier Dachziegel aufeinanderstoßen. Durch die Verfalzung ergibt sich gegenüber unverfalzten Dachziegeln ein geringeres Gewicht pro qm Dach. Bei unverfalzten Dachziegeln kann die Abdichtung an der Stoßstelle nur durch Doppeldeckung erreicht werden. Die Falze ermöglichen durch das geringere Gewicht eine leichtere Dachunterkonstruktion und bieten besseren Schutz gegen Regen, Schnee und Staub bei ausreichender Dachentlüftung.

  • Fachregeln

    des Dachdecker-, Zimmerer- und Klempnerhandwerks sind bei der Verlegung von Tondachziegeln zu beachten: ATV DIN 18 338, 18 339 sowie DIN 4108, Teil 3.

  • Engoben

    sind bei ca. 1070°C in die Oberfläche des Dachziegels eingebrannte Farbschlämmen, die bei normaler Beanspruchung riß-, abrieb- und kratzfest sind. Engobierte Dachziegel von Jungmeier sind darüber hinaus UV-strahlenbeständig, frost- und witterungsbeständig; sie erlauben kein Abblättern, Absanden, Abschiefern, Verblassen.

  • Durchführungsziegel

    (Durchgangsziegel, Durchlaßziegel)
    Bei Biberschwänzen: Biberdurchgangsplatte, Sammelbezeichnung für Formdachziegel, die eine einwandfreie Dachdurchführung z.B. für Antennen oder Abluftrohre ermöglichen.

  • Doppelmuldenfalzziegel

    (Doppelfalzziegel, Doppelmuldenziegel, Muldenfalzziegel)
    Ein Falzziegel mit einer durchgehenden Mittelrippe, so daß zwei Mulden entstehen.

  • Diffusionsfähigkeit

    aufgrund Millionen vorhandener Kapillarröhrchen ermöglichen Tondachziegel die ungehinderte Dampfdurchlässigkeit von innen nach außen.

  • Dachziegel (Tondachziegel, Ziegel)

    alte Bezeichnung Tach-Ziegl, in Bayern Taschen, aus gebranntem Ton hergestellte, flächige keramische Bauelemente zum Eindecken von geneigten Dachflächen, als Dacheindeckungsmaterial zu den Hartdeckstoffen gehörend. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den bereits in der Antike bekannten Hohlziegeln und den Flachziegeln. Entwicklungsgeschichtlich lassen sich alle Dachziegelarten auf eine der beiden Grundformen zurückführen. Nach der Herstellungsart unterscheidet man Preßdachziegel und Strangdachziegel. In Deutschland hergestellte Dachziegel müssen der Europäischen Produktnorm DIN EN 1304 „Tondachziegel für überlappende Verlegung“, Oktober 1998, entsprechen und nach den Fachregeln des deutschen Dachdeckerhandwerks eingedeckt werden.

  • Dachschmuckziegel

    Sammelbezeichnung für die besonders gestalteten und mit Motiven, Verzierungen, Figuren etc. ausgestatteten Dachziegel, welche als Schmuckziegel dienen. Diese Ziegel haben z.T. historische Vorbilder. Ihre größte Verbreitung hatten sie um 1900. Anfang der 30er Jahre hörte ihre Produktion wieder auf. Heute kehrt der Dachschmuck wieder zurück. Wir haben ein sehr umfangreiches Dachschmuckprogramm, das den Firstadler und Firstgockel ebenso beinhaltet, wie attraktive Wanddekorationen.

  • Bruchfestigkeit

    von Tondachziegel nach DIN EN 1304 Mittelwert aus sechs Prüfungen 1,50 kN, kleinster Einzelwert 1,20 kN. Diese Mindestanforderungen werden von den von uns verwendeten Tondachziegeln bei weitem übertroffen – eine Grundvoraussetzung für die Begehbarkeit der Dachfläche.

  • Biberschwanzziegel (Biberschwanz)

    Biber, ein Dachziegel, der als ebene, flache Tonplatte, früher von Hand (Handstrichziegel) hergestellt wurde, heute mit Schneckenpressen als Strangdachziegel extrudiert wird. Die Form der Platte, die eine Ähnlichkeit mit dem Schwanz des Bibers besitzt, hat dem Modell wahrscheinlich den Namen gegeben. Eine Besonderheit ist der Hohlstrangfalzziegel, der mit durchgehenden Lüftungskanälen ausgestattet ist, die auch der Gewichtsersparnis dienen. Jahrtausendelange Bewährung des Materials. Kein Imitat, keine Nachteile einer billigen Kopie. Keine vorzeitige Alterung, sondern vornehme Patinierung. Wasserundurchlässigkeit nach DIN EN 1304.Frostbeständigkeit. Farbbeständigkeit. Atmungsfähigkeit aufgrund der Kapillar- bzw. Diffusionswirkung.

  • Betonziegel (Zementziegel)

    Falsche Bezeichnung für Betondachsteine und Betonsteine, da nach einer Vereinbarung nur für Baustoffe aus gebranntem Ton oder Lehm die Bezeichnung Ziegel verwendet werden darf.

  • Berliner Biberschwanzziegel

    Biberschwanzziegel im sog. Berliner Format, 15,5 cm breit und 38 cm lang; etwas breiter sind Berliner Schloßbiber oder Kulturbiber, 16 cm.

  • Belüftungsziegel (Lüftungsziegel)

    Ein Flächenformziegel zur Be- und Entlüftung von Dachräumen, wenn der Durchgang durch den porigen Dachziegel und die Fugen nicht ausreicht.

  • Aufhängenasen

    Sind Einhängevorrichtungen auf der Rückseite des Dachziegels, mit denen er auf der Dachlatte gehalten wird.

  • Antennenziegel

    Antennendurchgangsziegel, ein Flächenformziegel, der in der Mitte eine Öffnung mit hochgezogenem Bord aufweist, durch die das Rohr einer Rundfunk- oder Fernsehantenne geführt werden kann. Das Rohr wird in der Öffnung durch eine Gummi- oder Kunststoffmanschette abgedichtet.

  • Abschlußziegel

    Kurzbezeichnung für Formdachziegel, mit denen ein Bauteil abgeschlossen wird, wie z.B. Firstabschlußziegel, Pultdachabschlußziegel, Traufabschlußziegel.

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